HEILPÄDAGOGIN
HEILPÄDAGOGE

ein Beruf mit Zukunft

Heilpädagogen/innen betreuen, fördern und unterstützen Menschen jeden Alters, die unter erschwerten Bedingungen und mit Beeinträchtigungen leben, z.B. Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger Behinderung, Sinnes- und Mehrfachbehinderungen sowie mit emotionalen und Verhaltensstörungen. Durch den Einsatz pädagogischer und heilpädagogischer Maßnahmen fördern und erhalten sie Fähigkeiten und beugen Behinderungen und sozialer Ausgrenzung vor.
Sie arbeiten u.a. in Frühförder- und Beratungsstellen, sozialpädiatrischen Zentren, in Einrichtungen der
Kinder- u. Jugendhilfe, in Kliniken u. Therapiezentren, in integrativen Kindertagesstätten, in heilpädagogischen Praxen

ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN

Abschluss als Staatlich anerkannte/r Erzieher/in oder Staatlich anerkannte/r Heilerziehungspfleger/in und der Nachweis einer mindestens einjährigen, beruflichen Tätigkeit in der erworbenen Qualifikation.
Bestätigung des Arbeitgebers über die gegenwärtige hauptberufliche Tätigkeit.
Nichterwerbstätige und Erwerbstätige, die nicht heil- oder sonderpädagogisch, jedoch in einem sozialen Beruf tätig sind, weisen 200 Stunden heil- oder sonderpädagogische Praxis vor Ausbildungsbeginn nach.

Ausbildungsinhalte

Berufsbezogener Lernbereich

I Berufsidentität entwickeln
I Heilpädagogisches Handeln planen, durchführen und reflektieren
I Heilpädagogische Methoden anwenden und Lebenswelten gestalten
I Beratung, Begleitung und Unterstützung
I Heilpädagogische Konzepte entwickeln
I Heilpädagogische Arbeit organisieren und koordinieren
I Angeleitete heilpädagogische Praxis