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 | die Anwendung von erworbenem Wissen |
 | die Motivation, sich neues Wissen anzueignen |
 | die Erhöhung der eigenen Leistungsfähigkeit |
 | das Planen und Trainieren von Arbeitsabläufen |
 | das Kennen lernen der sozialen Strukturen in kleinen Arbeitsteams und das Einbringen in diese als besondere Form des Sozialtrainings |
 | die Erhöhung des Selbständigkeitsgrades beim Ausführen von Arbeitsaufgaben |
 | die Wertschätzung der eigenen Arbeit als Bestandteil einer gemeinnützigen Zielorientierung |
Das Ziel dieser Maßnahme ist die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und der persönlichen Voraussetzungen, Herstellung einer Praktikumstauglichkeit sowie Perspektivplanung der Jugendlichen.
Arbeitsgelegenheit mit Führerscheinerwerb und Qualifizierung Das Ziel dieser Maßnahme beinhaltet die Verbesserung der individuellen Voraussetzungen zur Aufnahme einer Beschäftigung durch Erweiterung der Qualifikation, Erwerb beruflicher Erfahrungen und Verbesserung der Mobilität durch den Erwerb des Führerscheines.
In der Maßnahme ist ein Qualifizierungsanteil zzgl. Fahrschulunterrichtsstunden für den Führerscheinerwerb enthalten.
Sozialberatungsstelle für hilfebedürftige erwerbsfähige Arbeitslosengeld- II Empfänger Der Aufgabenbereich der Beratungsstelle umfasst die kostenlose unterstützende Sozialberatung und individuelle Hilfestellung von Alg II- Empfängern in Zusammenarbeit mit der ARGE in Torgau. Dazu gehört Hilfe und Unterstützung bei der Antragstellung für Alg II, die Erläuterung bei Fragen und Problemen zum Bewilligungsbescheid, die Beratung und Unterstützung im Umgang mit Behörden und öffentlichen Einrichtungen wie z.B. ARGE, Banken, Krankenkassen usw. Ein sehr wichtiger Aspekt ist auch die Beratung und Unterstützung bei persönlichen und familiären Fragestellungen und Problemen und das Erläutern von Rechten und auch Pflichten der Alg II- Empfängern wie z.B. die Eigenverantwortung bei Unterhaltszahlungen.
SEIN ODER NICHT SEIN - jugend MACHT theater Eine virtuelle Zeppelinreise von Torgau nach New York
WELCHE SIND DEINE STÄRKEN? KENNST DU DEINE TALENTE? BIST DU AUF DER SUCHE? WONACH? HAST DU LUST AUF MUSIK UND THEATER? WAS MACHT DER WIND WENN ER NICHT WEHT?
Das Motto bei diesem über zwei Jahre laufenden Theater/Musik Projekt lautet:
"Zeppelin Reise: Torgau - New York"
Hier wird die Geschichte einer Reise per Luftschiff dargestellt. Dieses Theater/Musik Projekt wird künstlerisch und pädagogisch unter professioneller Anleitung erarbeitet.
Auf dieser Reise geschehen wunderliche Dinge. Was ist eine Fluxomatik? Oder wie kommt eine Kriminalgeschichte in einen Zeppelin? Was sind eigentlich Rohrwesen? Warum explodieren Zeppeline manchmal?
Wir bieten Jugendlichen aus verschiedenen Schulsystemen in Torgau die Möglichkeit, bei dieser Theaterproduktion mit den klaren Zielen mitzumachen. Die Inhalte der Geschichte sollen von den Jugendlichen selbst weiter entwickelt werden. Gleichzeitig erarbeiten wir die Struktur eines Theaters in kleinen Gruppen an sich. Es wird ein Orchester gegründet, in dem Sinfonischer Jazz, Rock und Klassik gespielt wird. Es entstehen Schauspiel-, Bühnenbildner-, Werbe- und Technikgruppen, in denen jeder Jugendliche drei Stunden pro Woche weitergebildet wird.
Wer mitmachen möchte, wird von uns natürlich persönlich beraten. Unterstützt werden wir von Profis aus der Theater- und Musikwelt.
Willkommen an Bord!
„Sein oder nicht Sein: jugend MACHT theater“ Eine virtuelle Zeppelinreise von Torgau nach New York.

Im Oktober 2008 startete das zweijährige Theaterprojekt „Sein oder nicht Sein: jugend MACHT theater“. Rund 180 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 16 Jahren bewarben sich hierfür, von denen etwa 80 derzeit mitwirken. Schüler des Johann Walter Gymnasiums, der Katharina-von-Bora-Mittelschule und des Beruflichen Schulzentrums Torgau nehmen daran teil. Das Europäische Bildungswerk für Beruf und Gesellschaft gGmbH Torgau (EBG) ist Träger des Projektes mit dem Titel „Eine virtuelle Zeppelinreise von Torgau nach New York“, welches durch den Freistaat Sachsen und den Europäischen Sozialfonds gefördert wird. Grit Blume, Leiterin der Bildungseinrichtung Torgau des EBG sowie Organisatorin und Projektleiterin des Theater-Musikprojektes: „Das Europäische Bildungswerk für Beruf und Gesellschaft gGmbH / Bildungszentrum Torgau bietet den Schülern die Möglichkeit, in einem ganzheitlichen Lernprojekt gemeinsam mitzuwirken.“ Ein Theaterstück wird mit den Jugendlichen erarbeitet, in dem sie selbst mitwirken und die Aufgaben übernehmen, welche in einer Theaterproduktion üblich sind. Daher gliedert sich das Projekt in verschiedene Bereiche und Aufgaben, die in kleinen Gruppen ausgeübt werden. Das Projekt läuft bis Oktober 2010 und hat vielfältige Komponenten. So arbeiten bisher 32 Schüler in drei verschiedenen Theatergruppen, je Gruppe etwa 11 bis 15 Schüler. 16 Schüler sind in unserem Orchesterensemble, 9 Schüler arbeiten in der Maske/Kostümgruppe, 5 in der Bühnenbild/Requisitegruppe, 15 andere Schüler sind in zwei Technikgruppen involviert und 5 Schüler arbeiten in der PR-Gruppe/Öffentlichkeitsarbeit. Die Jugendlichen werden von einem Team begleitet, welches unter anderem mit Profis aus der Musik- und Theaterwelt besetzt worden ist. Maria Cabrera Rivero, Journalistin und Theaterpädagogin, ist verantwortlich für die Schauspiel-, Bühnenbild und Kostümgruppen und für die Entwicklung des Theaterstückes. Sie führt außerdem die Presse und Öffentlichkeitsarbeitsgruppe. Die musikalische beziehungsweise technische Leitung hat der Musiker (klassischer Gitarrist) Frank Johannes Pokrzywniak übernommen. Mit im Boot ist ebenfalls der Dramaturg Erhard Preuk, der als künstlerischer Berater fungiert. Susan Griehl fungiert als Sozialpädagogin. Schirmherr des Theater-Musikprojektes ist Schauspieler Peter Sodann, bekannt aus seiner Rolle als „Tatort“- Kommissar. Für das Projekt werden vom Kultusministerium Sachsen so genannte „Meilensteine“ vorgegeben, zum Beispiel Auftritte und Events an den Schulen, in der Stadt Torgau, ein Auftritt in der Partnerstadt, Auftritte in gemeinnützigen Einrichtungen, wie Krankenhaus, Pflegeheime und so weiter, und ein geplantes großes, noch geheimes Abschlussgastspiel. Kräftig unterstützt wird das Vorhaben von den Schulleitern der drei Schulen, Dr. Helmut Graul, Herrn Madry sowie Andreas Bidmon. Der Direktor des Johann Walter Gymnasiums, Herr Dr. Graul äußerte sich wie folgt: „Das Projekt ist sehr vielseitig. Ich kenne kein weiteres Projekt, welches drei verschiedene Schularten verbindet und von einem Bildungsträger geleitet und durchgeführt wird. Es werden hohe Anforderungen an die Kontinuität und das Durchhaltevermögen der Schüler gestellt, es gibt regelmäßig Proben nach dem Unterricht, die nicht ausbleibenden Wochenendproben sowie die folgenden diversen Auftritte des Projektes. Ich bin ganz gespannt, was als Ergebnis präsentiert wird.“ Das erste große Event und der erste Teil des musikalischen Theaterstückes „Eine virtuelle Zeppelinreise von Torgau nach New York“ fand am Donnerstag, dem 08. Oktober 2009, um 19 Uhr in der Aula des Johann Walter Gymnasiums statt.
Welcome on board!
Premiere vor ausverkauftem Haus
Theaterprojekt des Europäischen Bildungswerkes Torgau nimmt souverän die erste „Hürde“

 Das Theaterprojekt des Europäischen Bildungswerkes Torgau mit seinen 86 mitwirkenden Schülern der drei kooperierenden Schulen, dem Johann Walter Gymnasium, der Katharina-von-Bora-Mittelschule sowie des Beruflichen Schulzentrums Torgau, hatte kürzlich seinen Premiereabend in der ausverkauften Aula des Gymnasiums. Etwa 230 begeisterte Zuschauer durften einer sehr schönen Premiere mit toller Atmosphäre folgen. An jenem Donnerstagabend war jedoch nicht nur Premiereabend für das Theater-Musikstück „Eine virtuelle Zeppelinreise von Torgau nach New York“, sondern auch für unser Projekt ein wichtiger erster Höhepunkt. Es wurde eine Reise von Torgau nach New York vorbereitet. Eine Reise mit einem von Jugendlichen selbstentwickelten und selbstgebauten Zeppelin. Flieger, Arbeiter und Medien sind die Akteure, die Figuren dieser Fabel, und werden von der Musik ihres Lebens begleitet! Es gibt auch eine Menge Nebenrollen im Hintergrund, deren Funktion nicht weniger wichtig in diesem Abenteuer sind. Alle sind Protagonisten dieser außergewöhnlichen „virtuellen“ Reise! Fiktion und Realität vermischen sich in dieser Geschichte über Träume, Ziele, Herausforderungen, Ängste, Intrigen, Verwandlungen und Theater. Zu Beginn findet eine Eröffnungsparty mit dem Orchestersolo „Fluch der Karibik“ statt. Dabei feiern die Arbeiter, die Medien und die Flieger den fertig gestellten Zeppelin und ihre bevorstehende Abreise nach New York. Jedoch ist schon bald ersichtlich, dass die Arbeiter nicht die erwartete Anerkennung von den Fliegern und den Medien erhalten für ihre geleistete tolle Arbeit und nun auch noch in Torgau bleiben sollen, obwohl die Flieger und vielleicht auch die Medien die Reise antreten dürfen. Sie fühlen sich zurückgesetzt, zumal die Medien ihre ganze Aufmerksamkeit und ihre Interviews auf die Flieger ausrichten. Die Medien befragen die Flieger, welche Ziele verfolgt werden, ob sie es schaffen werden, ob ihnen der Ruhm winkt, wie lange die Reise dauern wird, ob sie Angst haben zu scheitern, was sie für konkrete Ziele verfolgen, ob sie Familie und Freunde vermissen werden und das sie mitfiebern. Keiner kümmert sich um die Arbeiter. Ihr Unmut steigt immer mehr und wandelt sich nun in List, Neid, Missgunst und Intrige um. Sie beschließen, den Zeppelinflug zu sabotieren. Andere Arbeiter schlagen vor, sich heimlich unter die Flieger zu mischen oder sich Zutritt zu verschaffen unter anderen Namen oder Funktionen, wie beispielsweise Krankenschwester, Arzt oder auch Techniker. Die Medien erfahren von diesen Machenschaften und versuchen, die Flieger zu informieren, jedoch ohne Erfolg, da sie von den Arbeitern beim Lauschen entdeckt werden. Die Flieger feiern sich und die Abreise immer noch. Sie äußern, was fliegen für jeden bedeutet. Sie freuen sich, dass sie ohne Erwachsene, ohne Eltern, Lehrer und Kontrolleure ganz allein fliegen können und besteigen den Zeppelin, ohne dass eine Warnung sie erreicht hat. Der zweite Teil dieser außergewöhnlichen Reise wird nun vorbereitet und beinhaltet den Flug mit seinen Abenteuern, Verwicklungen, Liebesgeschichten und Kriminalfällen. Alle Projektmitwirkenden sind gespannt.
 
Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)
  
TORGAU - Tatkraft und Orientierung
Gemeinsam für Arbeit und Unabhängigkeit
Das Projekt hat zum Ziel, die Teilhabe und Chancengleichheit der Bewohner des Quartiers Torgau Nord-West zu verbessern. In diesem Zusammenhang strebt TORGAU die dauerhafte Integration der Bewohnerinnen und Bewohner in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie die Verbesserung des Wohnumfeldes, der Wohnkultur und der Wohnbedingungen an. Darüber hinaus leistet das Projekt einen Beitrag zur Erhöhung der Akzeptanz von Menschen mit Migrationshintergrund. Daraus ergeben sich auf der operativen Ebene folgende Ziele:
• Vermittlung Arbeitsuchender in Arbeit und Ausbildung, • Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden und • Stärkung der Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Stadtteil sowie Verbesserung des Quartiersimages.
Zielgruppen des Projekts sind Bewohner im Transferleistungsbezug und arbeitsuchende Jugendliche sowie Migrantinnen und Migranten, wobei die Bewohnerschaft im Quartier insgesamt einbezogen wird. TORGAU wird in 3 Durchgängen über je 12 Monate durchgeführt. Kernelemente sind hierbei eine 2-monatige Kompetenzfeststellung und eine 10-monatige stadtteilorientierte Projektarbeit mit begleitender Qualifizierung. Die Projektrealisierung steht in allen Phasen im Einklang mit dem integrierten Entwicklungskonzept von Torgau Nord-West. Sowohl sozialräumliche als auch inhaltliche Schwerpunkte werden berücksichtigt.
Aktivitäten
• Durchführung von 3 Projektdurchgängen über 12 Monate mit jeweils 2 Monaten Kompetenzfeststellung, 9 Monaten stadtteilorientierter Projektarbeit mit Qualifizierung und einem Monat Lernen im Unternehmen
o Zu Beginn jedes Durchgangs Kompetenzfeststellung und Vorbereitung der Arbeit in unterschiedlichen Projektgruppen, die sich mit verschiedenen stadtteilbezogenen Themen befassen
o Durchführung einer repräsentativen Bürgerbefragung zur Sammlung von Vorschlägen für die Ausgestaltung der Projektarbeiten
o Aufgreifen der Ideen, Planung und Koordinierung der Projektarbeit mit allen beteiligten Kooperationspartnern
o praktische Umsetzung der Projekte
• Verzahnung der Projektarbeit (4Tage/Woche) mit Qualifizierung (1 Tag/Woche: Arbeitsmarkt, Biografiearbeit, Kulturtechniken, Kommunikation, PC, Bewerbungen) mit Beispielen aus der Lebenswelt der Teilnehmenden sowie Unternehmenseinsätze zur sukzessiven Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit • Netzwerkarbeit zur Unterstützung der Anerkennung der Arbeitsergebnisse in der Öffentlichkeit und als Beitrag zur Imageverbesserung im Quartier

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